Björn Koch als erster Deutscher Weltsportler des Jahres 2006 gekürzt
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Wer hart trainiert, hat beim Wettkampf mehr Erfolg

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Blicken wir mal mit dem Björns Schwimmen ins Jahr 2007 zurück.

Im Jahr 2007 warendie Deutschen Gehörlosen Meisterschaften in Weinheim, Weltmeisterschaften in Taipeh/Taiwan und die ersten Deutschen Gehörlosen Sprint Meisterschaften. Björn Koch knackte bei verschiedenen Wettkämpfen die Deutschen-, Europa-, ja sogar mehrere Weltrekorde! Die imposanteste Auszeichnung die Björn dafür bekam war die des Weltsportlers 2006.

Weltsportler des Jahres 2006

Björn bekam eine Einladung nach Salt Lake City in den USA, wo die Winter Deaflympics waren, bei diesem Event wurde er als erster deutscher Athlet zum Weltsportler ausgezeichnet. Björn hatte in Amerika fünf wunderschöne Tage, die ihm immer in Erinnerung bleiben werden.

Deutsche Gehörlosen Schwimm Meisterschaften in Weinheim

Björn Koch schwamm in Weinheimer Freibad. Björn errang zahlreiche Medaillen. 6mal Gold und 2mal Silber war die Ausbeute für ihn. Während der deutschen Gehörlosen Meisterschaften wurde Björn für seinen ersten Weltrekord über 100m Schmetterling von Peter Thiele (deutscher Schwimmwart) geehrt. Den Weltrekord hatte Björn in Thessaloniki/Griechenland aufstellt.

1 Woche davor hatte Björn Deutsche Jahrgangsmeisterschaften in Dortmund (Hörende) teilgenommen. Dort errang Björn guten Plätzen, 3mal Final Teilnehmer und holte zum ersten Mal eine Medaille, Bronze über 200m Schmetterling, nach Hause.

Weltmeisterschaften der Gehörlosen in Taipeh/Taiwan

Niemand hatte damit gerechnet, dass das deutsche Schwimmteam zur WM nach Taiwan fliegen durfte. Aber der Erfolg von Björn konnte dies möglich machen. Björn konnte bei diesem wichtigen Wettkampf sehr viel erreichen! Er wurde dort 4mal Weltmeister, 2mal Welt-Vize und 3mal Welt-Dritter. Der 19-jährige Schwimmer startete neun Mal und jeder Start konnte mit einer Medaille verbucht werden. Björn machte dort auch einen Europarekord über 200m Schmetterling in 2:07,55 min. und mit der deutschen Schwimmstaffel 3mal je einen Deutschen Rekord in 4mal 100m Lagen, 4mal 100m Freistil und 4mal 200m Freistil. Björn verpasste dort auch einen neuen 100m Schmetterling Weltrekord. Die Bestzeit beträgt 0:57,56 min. und Björn schwamm die Zeit von 0:57,62 min.

1. Deutschen Gehörlosen Sprint Meisterschaften in Bremen

Eine Woche vor den Gehörlosen Wettkampf hatte Björn seiner unglaublichen Leistung bei einem Wettkampf der Hörenden fortgesetzt. Denn er hat in Essen nach der harten WM die unglaubliche Leistung von 4 Weltrekorde in 2mal 100m Schmetterling, 200m Schmetterling und 100m Lagen und je 3mal Europa Rekorde in 200m Freistil, 200m Lagen und 400m Lagen geknackt (25m Bahn). An dieser Stelle herzlichen Dank dem Trainier Robert C. der Björn körperlich und seelisch in Bestform brachte.

Jetzt zu Bremen. Gleich beim ersten Start in der Disziplin 100m Lagen schwamm Björn einen neuen Rekord, mit seiner persönlichen Bestzeit von 0:59,75 min. Und beim nächsten Start 50m Schmetterling knackte Björn erneut den Weltrekord. Es war eine Unglaubliche Leistung. Der junge Schwimmer startete 9mal und konnte 9mal das Siegertreppchen als erster erklimmen. Björn bekam die Auszeichnung des besten deutschen Sprinters der Gehörlosen!

Der Erfolg geht immer weiter!!!

Zum Beispiel: Er nahm in der 1. Bundesliga machte er noch weitere Weltrekorde über 50m und 200m Schmetterling und über 400m Lagen Europarekord. Bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Essen schwamm Björn in 200m Schmetterling in seiner geilsten Zeit von 2:03,99 min.

Der letzte Wettkampf des Jahres 2007 war in Dortmund, da wollte der Björn noch einmal alles geben! Er schwamm abermals ein neuer Weltrekord auf der 50m Bahn und verbesserte doch seine alte Bestmarke aus dem Jahr 2006. Er schwamm über 100m Schmetterling in der Zeit von 0:57,15 min. Björn hat sich riesig darüber gefreut, dass sich sein Tägliches Training ausbezahlt gemacht hat! Durch die Weltrekord-Urkunden die Zuhause in seinem Zimmer hängen wird er für das Jahr 2008 immer noch motiviert!

Dieses Jahr wird keine Internationalen Wettkämpfe geben. Aber dafür schwimmt Björn bei den Deutschen GL Meisterschaften mit. Außerdem gilt es hart zu trainieren für die Deaflympics im Jahr 2009.

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Hall of Fame des deutschen Sports in Berlin gegründet
Mit einer Feierstunde zur Gründung der „Hall of Fame des deutschen Sports“ im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museum wurde die Idee von 2006 in die Tat umgesetzt. Die von der Stiftung Deutsche Sporthilfe begründete Stätte soll eine bleibende Erinnerung an Persönlichkeiten des deutschen Sports sein, die durch Leistung und Haltung zum Vorbild geworden sind.

Zur Zeit umfasst die „Hall of Fame des Deutschen Sports“ 40 auserwählte Sportlerinnen und Sportler unseres Landes, Trainer, Funktionsträger, Betreuer oder Mäzäne, die sich im Sport oder für den Sport verdient gemacht haben.

Die Feierstunde, an der hohe Persönlichkeiten wie Bundespräsident Horst Köhler, Innen- und Sportminister Dr. Wolfgang Schäuble, DOSB Präsident Thomas Bach, Aufsichtsratvorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe Hans Wilhelm Gäb, sowie auch aktuelle Mitglieder der Hall of Fame, wie Uwe Seeler, Rosi Mittermaier-Neureuther, Heiner Brand, Hans Günter Winkler und Roland Matthes teilnahmen, wurde von der Vorsitzenden der Stiftung Deutsche Sporthilfe, Ann Kathrin Linsenhoff eröffnet. Weiter geladen waren viele Persönlichkeiten aus Sport, Politik und der Wirtschaft. Vom DGS waren unsere Nachwuchssportler Georgina Schneid, Heike Albrecht, Svenja Klopp, Marco Baron, Daniel Helmis, Björn Koch, Phil und Robin Goldberg, Florian Schlosser dabei. Begleitet wurden sie vom Präsidenten Karl-Werner Broska, den Vizepräsidenten Ivan Rupcic, Peter Fiebiger, dem Generalsekretär Winfried Wiencek und der Sportdirektorin Sabine Grajewski, die auch als Dolmetscherin die Redebeiträge übersetzte.
Alle Ansprachen widmeten sich der neu geschaffenen „Hall of Fame des Deutschen Sports“, aber auch mit dem schwierigen Thema der Vergangenheit, denn viele erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler wurden wegen ihrer Erfolge auch von den jeweiligen Regimen zu Propagandazwecken genutzt. Sportler in der Nazizeit und auch in der DDR hatten es sehr schwer sich dem Einfluss des Regimes zu entziehen. Alle Redner einigten sich aber auf den Grundtenor „Regime vergehen – der Sport aber bleibt“. Beendet wurde der offizielle Teil mit der Deutschen Nationalhymne.
Im Anschluss daran boten sich im Schlüterhof noch Gelegenheiten zu Gesprächen, die z.B. Björn Koch mit einem Gespräch mit Rosi Mittermaier-Neureuther gleich nutzte. Besonders in Erinnerung werden aber die Gruppenfotos mit Heiner Brand, Roland Matthes und Rosi Mittermaier-Neureuther bleiben, die sich spontan dazu bereit erklärten mit unseren Nachwuchssportler fotografieren zu lassen. Danach blieb nur noch wenig Zeit, denn ein Empfang beim Bundespräsidenten folgte.
Quelle: DGS 
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Die Gehörlosen-Nachwuchselite trifft Bundespräsident Horst Köhler
Zum 1. Januar 2008 wurden erstmals Nachwuchssportler des DGS in die Nachwuchseliteförderung der Stiftung Deutsche Sporthilfe aufgenommen. Ermöglicht wurde dies durch die finanzielle Unterstützung der Deutschen Sporthilfe durch die Firma JPMorgan. Erlöse aus dem weltbekannten JPMorgan Chase Corporate Challenge werden der Stiftung Deutsche Sporthilfe für die Förderung behinderter Sportlerinnen und Sportler zur Verfügung gestellt. Schirmherr dieser Aktion ist Herr Bundespräsident Horst Köhler.
Am 06. Mai lud Bundespräsident Horst Köhler den DGS-Nachwuchselitekader ins Schloss Bellevue zum Empfang ein. Heike Albrecht (Tennis), Annegret Mucha (Schach), Svenja Klopp (Badminton), Marco Baron (Sportschießen) Phil und Robin Goldberg, Björn Koch (Schwimmen) und Georgina Schneid, Daniel Helmis und Florian Schlosser (Leichtathletik) folgten der Einladung gerne und bekamen die seltene Gelegenheit, den Bundespräsidenten persönlich kennen zu lernen. Melanie Kühn (Bowling) konnte aus schulischen Gründen leider nicht teilnehmen. Unter den geladenen Gästen waren auch Vertreter der Stiftung Deutsche Sporthilfe, unter ihnen die Vorsitzenden der Stiftung Deutsche Sporthilfe, Ann Kathrin Linsenhoff und der Vorsitzende der Geschäftsführung Herr Dr. Michael Ilgner sowie Vertreter der Firma JPMorgan. Der DGS wurde vertreten durch den Präsidenten Karl-Werner Broska sowie Sportdirektorin und Sporthilfekoordinatorin Sabine Grajewski.
In lockerer Atmosphäre unterhielt sich der Bundespräsident mit allen Sportlerinnen und Sportlern und nahm sich auch die Zeit, auf Bitten der Sportler, für ein Foto mit jedem Einzelnen bereit zu stehen. Präsident Karl-Werner Broska konnte das Versprechen des Bundespräsidenten mit nach Hause nehmen, die Deaflympics 2009 in Taiwan zu besuchen, wenn es sein Terminkalender zulässt.
Diesen Empfang werden wohl alle Teilnehmer in guter Erinnerung behalten, denn es gab auch ausreichend Gelegenheit, mit den Vertretern der Stiftung Deutsche Sporthilfe persönliche Gespräche zu führen.
Quelle: DGS
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PRESSEMELDUNG DER STIFTUNG DEUTSCHE SPORTHILFE
Gehörlosensportler bei Bundespräsident Köhler
Frankfurt am Main, 07.05.2008
Bundespräsident Horst Köhler hat gestern gemeinsam mit Sporthilfe-Chefin Ann Kathrin Linsenhoff zehn gehörlose Nachwuchs-Elitesportler der Stiftung Deutsche Sporthilfe im Schloss Bellevue empfangen. Die Talente im Alter von 17 bis 22 Jahren bereiten sich auf die Deaflympics 2009 in Taipeh (Taiwan) vor. Die Sporthilfe, deren Schirmherr der Bundespräsident ist, konnte in diesem Jahr ihre höchste Förderstufe im Nachwuchsbereich dank der Unterstützung der Investmentbank JPMorgan erstmals auf den Gehörlosensport ausweiten. "Wir freuen uns sehr, dass uns die Sporthilfe mit anderen Athleten gleichstellt", sagte der 20-jährige Björn Koch, mehrfacher Schwimm-Weltrekordler, der wie alle 150 Sporthilfe-Nachwuchs-Elitesportler künftig zusätzlich 3.000 Euro pro Jahr für individuelle Förderleistungen erhalten wird.

"Mit dem in Frankfurt ausgerichteten Firmenlauf JP Morgan Chase Corporate Challenge unterstützen wir vier Projekte der Stiftung Deutsche Sporthilfe im Behindertensport und die erstmals eingeführte Nachwuchselite im Gehörlosensport", sagte Dr. Karl-Georg Altenburg, Deutschland-Chef von JPMorgan. "Wir sind sehr dankbar und stolz, dass Bundespräsident Köhler auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft für den größten Lauf der Welt übernommen hat und damit auch das Engagement der Läufer honoriert." 2007 hatte JPMorgan pro Läufer einen Euro des Startgeldes an die Sporthilfe gespendet und diesen Betrag anschließend verdoppelt. Bei 67.500 Teilnehmern am Firmenlauf in Frankfurt kamen 135.000 Euro zusammen. Der diesjährige Lauf in der Frankfurter Innenstadt findet am 11. Juni statt. Auch in diesem Jahr soll die Spende über die Sporthilfe der Förderung des Behindertensports zufließen.
Quelle: Sporthilfe
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Björn Koch knackt 2 alte Deutsche Rekorde
Im Jahr 2007 fanden die Deutschen Gehörlosen Meisterschaften in Weinheim statt.
Dieses Jahr war das Deutsche Gehörlosen Sportfest in Mannheim, vom 21. bis 25. Mai 2007.
Schon am ersten Tag, im ersten Lauf über 100m Freistil, wollte Björn Koch es wissen. Er zeigte beim letzten Wettkampf vor den Deaflympics-Vorbreitung-Beginn was er drauf hat. Björn schwamm über 100m Freistil 54,66 sec, was mit dieser unglaublichen Zeit ein neuer Deutscher Rekord ist. Die alte Rekordzeit stammte noch aus dem Jahr 1997. Aber dann ging es weiter mit der Sammlung. Er erkämpfte sich am ersten Tag über 100m Freistil, 100m Schmetterling, 100m Rücken und 200m Lagen Goldmedaillen  und eine Silbermedaille über 400m Freistil, wobei er in dieser Disziplin von Nicky Lange geschlagen wurde. Björn ist zufrieden mit seinen erreichten Medaillensiegen, jedoch war er über 200m Brust aufgrund einer Disqualifikation wegen Delphinbeinschlags sehr enttäuscht. Björn und viele andere Schwimmer und Schwimmerinnen waren auch mit der Situation im Freibad unzufrieden, da das Schwimmbecken keine schwarze Trennlinie besaß und das Wasser sehr kalt war. Jedoch waren sie alle tapfer und meisterten auch diese Situation.
Am nächsten Tag war Björns Ziel, die Rekordmarke über 50m Freistil zu knacken, was er mit einer Bestzeit von 24,73 sec schaffte. Dieser neue Deutsche Rekord löste den alten, aus dem Jahr 1994 ab. So erreichte er zum dritten Mal auf der Langbahn über 50m Freistil den Titel des Deutschen Meisters. Alle anwesenden Zuschauer konnten es nicht glauben, als Björn das geschafft hat und seine starken Nerven bewies. Er holte über 100m Brust und 200m Rücken erneut Gold. Über 200m Rücken war es ein Kopf an Kopf-Rennen mit Nicky Lange, das sich erst auf letzten Millimetern entschied. Björn schlug als erster an. Dies war ein sehr hartes Rennen für Björn.
Mit der letzten Disziplin über 200m Freistil holte er sich die Silbermedaille.
Björn war sehr zufrieden mit seiner Bilanz:
7mal Deutscher Meister,
darunter 2 neue Deutsche Rekorde
und 2mal Deutscher Vizemeister.
In dem Freibad fand ebenfalls eine Ehrung für die im vergangenen Jahr erreichten Rekorde statt, die sich Björn erkämpft hatte.
Ingesamt hatte er 12 Weltrekorde, 5 Europarekorde und 4 Deutsche Rekorde geknackt, wofür  Björn mit einem Pokal ausgezeichnet wurde.
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